Mein Geheimtip: Die superschöne Pension am "Ostwall"
Die hier beschriebene Pension befindet sich in einem kleinen Dorf namens "Szumiąca". Es ist etwa 3 km von der nahe gelegenen Ortschaft "Kaława" entfernt und befindet somit in direkter Nachbarschaft des Ostwalls. Mit dem Fahrrad kann man das in der Nähe befindliche
MRU-Museum (in Pniewo) sehr schnell, nach nur zehnminütiger Fahrt erreichen. Da sich die Pension etwas abseits von der Landstraße (E65 ⁄ 3) entfernt befindet, wird man natürlich auch nicht durch unangenehme Straßengeräusche aus der Umgebung gestört. Hier ist es himmlisch ruhig und bei wolkenlosem Himmel ist eine atemberaubende Sternenpracht zu bewundern!
Die Pension verfügt über 6 Schlafräume, die sich in Einzel- und Doppelzimmer aufteilen. Alle Zimmer sind liebevoll eingerichtet und verfügen über ein Dusch- bzw. Vollbad. Die Räumlichkeiten sind auch über einen separaten Eingang zu erreichen, so dass man auch noch zu später Stunde das Haus betreten oder verlassen kann, ohne andere Gäste zu stören. Im Obergeschoss gibt es von den Zimmern obendrein noch einen direkten Zugang zur Dachterrasse, die gerade dazu einlädt, den Abend bei einem frischen Gläschen Lech-Bier auszuläuten.
Der Frühstücksbereich ist in ländlichem Stil eingerichtet. Das Essen ist herrlich. Hier fehlt es wirklich an nichts! Alles ist immer frisch und in ausreichendem Maße vorhanden. Absolute Bestnote. Wer sich für Halbpension entscheidet, kann sich freuen, denn auch das Mittag- bzw. Abendessen ist vorzüglich.
Die kleine Pension ist besonders für Reisende mit Kindern und ⁄ oder mit Tieren zu empfehlen. Elżbieta und Jerzy gehen liebevoll auf jeden Gast ein. Direkt hinter dem Haus befindet sich ein kleiner Fluss. Wer mit dem Kanu kommt (oder es sich leiht) kann per Boot die gesamte Region erkunden. Wer allerdings noch mehr Entspannung benötigt, kann sich abends vor den Kamin im Wohnzimmer begeben oder auf der Gartenterrasse seine Wurst über dem offenen Lagerfeuer grillen.
Ich habe schon einige Pensionen und Hotels sehen und bewohnen dürfen, allerdings war es auch nirgends so angenehm und so herzlich wie bei den Grzelaks.